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Pfingstfahrt 2007 auf der Mosel

Donnerstag

   
Bei schönstem Wetter trafen wir uns bereits am Donnerstag zum Abriggern und Verladen der Boote. Man merkte allen die Vorfreude an, dementsprechend gut war auch die Stimmung.

Neben den erfahrenen Booten "Sperber" und "Christel" wurden zwei "wunderschöne" blaue Boote mitgenommen: "Dr Ulex" und "Malepartus" (dieses Wort übersetzen wir lieber nicht... zumal Dr Ulex da auch nicht helfen konnte). Diese neuen Boote waren wunderbar breit und bequem und liefen auch gut, nur leider waren sie etwas sehr übergewichtig.
  Drei  Ruderer am Ufer

Freitag

   
Am Freitag wurde dann an den Ufern von St. Aldegund aufgeriggert, wobei wir super motiviert wurden durch die leckeren Erdbeeren aus Hermines Garten und den Kuchen von Nicole. Fahrtenleitung Eva drängte dann zum frühzeitigen abchecken ob dieses Mal im Hotel in Cochem auch wirklich genug Zimmer für alle Teilnehmer vorhanden waren.   Aufriggern

Samstag

   
Am Samstag ging es dann richtig los: von St. Aldegund bis Cochem. Petrus meinte es ziemlich gut mit uns, was einige Teilnehmer am Abend auf Grund ihrer Hautrötung dann bestätigen konnten.    Endlich  wird gerudert

Unser Mittagspicknick in Poltersdorf war wieder erste Sahne, und unser Landdienst ist an Qualität sowieso nicht zu überbieten!

Nur unser guter alter "Sperber" hatte irgendwie immer wieder Pech. In im saß ein sehr starker männlicher Teilnehmer, der mit den ihm zugeteilten Hölzern (Fachbegriff Skulls) nicht so recht was anzufangen wusste. Zum Glück gab es Ersatz. Auch entwickelte dieses Boot eine heftige Affinität zu grünen Tonnen, und auch am Sonntag in der Schleuse war es sehr anhänglich und nahm direkten Kontakt zu einem Festmacher auf, was die Mannschaft kurzzeitig in arge Schieflage versetzte. Apropos Schleuse: leider war die Sportbootschleuse Frankel gesperrt und die große total überfüllt, so dass wir unsere Boote tragen mussten. Uffz, da konnten unsere Männer das Gewicht der "wunderschönen" blauen Boote richtig spüren.
  Mittagspicknick
 
Wohin am Abend?   Wohin?

Sonntag

   
Sonntags war der Himmel dann schon nicht mehr ganz so freundlich, aber insgesamt noch gutes Ruderwetter. Zum Mittagspicknick rätselten wir etwas, wo war denn jetzt der schöne Sandstrand bei km 34,6 oder 36,4? Nach ein bisschen hin und her winkte unser Landdienst und wir landeten an. Das Rudern ging ruckzuck und schon am frühen Nachmittag waren wir in Oberfell angekommen. Beim dortigen Seglerverein durften wir die Boote auf die Wiese legen.

In der Schleuse.
  In der Schleuse

Montag

   
Wollen wir noch weiterudern?

Unsere letzte Etappe sollte uns dann endgültig nach Koblenz führen. Doch der Montag war ziemlich trüb, und es hörte einfach nicht auf zu regnen, schade. So wurde der Rest der Fahrt gekänzelt und die Boote verladen. Unser Abschlussessen und den traditionellen Abschußdrink nahmen wir in unserem eigenen Vereinsheim ein, sehr lecker und sehr nett. Wie durch ein Wunder war auch der auf merkwürdige Art verschwundene Käse von Ernst wieder da. Auf den(Käse) werden wir dann im nächsten Jahr ganz besonders aufpassen müssen! Schön war`s, bis zur nächsten Wanderfahrt!
  Bei Regen lieber nicht
Bilder: Ute Linn
Text: Petra Grönfeldt-Rudolph
Gestaltung: Rolf Linn