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Abschlussfahrt des Schnupperkurses 2018

Der Tag startete mit der Taufe des neuen Vierers Viertakter. Irgendwann fiel dann Carola ein, dass wir eigentlich zur Wanderfahrt aufbrechen wollten. Schnell waren 4 Vierer im Wasser und los ging es auf die 17 Kilometer nach Riol. Für die Anfänger des April-Kurses war es die erste Wanderfahrt. 

Das merkte man aber nicht. Mit einem neuen Trainingsformat war es den Trainern des Schnupperkurses gelungen, so viele Anfänger wie noch nie für unseren Sport nachhaltig zu begeistern. Die Boote zogen gut und gleichmäßig durchs Wasser. Der schöne Sommer und die optimierte abendliche Versorgung mit Kaltgetränken mag dabei motivationsfördernd geholfen haben. Final war es aber sicher die gute Betreuung durch die Trainer und die kompetente Begleitung durch Georg im Motorboot, die den April-Kurs auch technisch sehr weit gebracht hat.

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Unterdessen wurde es am Steg noch einmal spannend. Der Vierer „Viertakter“ wurde zu seiner Tauffahrt dem nassen Element übergeben und von einer extrem prominenten Crew bemannt und befraut. Sowas hatte man schon lange nicht mehr erleben dürfen, ein nagelneues Boot, am Steuer der Abteilungsleiter Rudern, auf Schlag der 1. Vorsitzende, gefolgt vom Pressewart und der Weihnachtsfeier-Sonderbevollmächtigten. Den krönenden Abschluss aber bildete die Vize-Fahrtenleiterin der R-Gourmet-Tour und amtierende Alterspräsidentin des Vereins, Eva. Die Erwartungen waren hoch, würde das Boot ob dieser Last einfach aufgeben und durchkentern oder seiner zugedachten Rennboot-Rolle gerecht werden?   IMG_3280ak.jpg

Doch zunächst legte die Frauschaft von „Zweihundert“ los; Inga, Ute, Simone und Sarah demonstrierten Frauenpower. Da kam „Alt Zalawen“ erstmal nicht hinterher. Das lag aber eher an Rado, der musste ja noch permanent Fotos von den Booten schießen und vor allem Sonnenbrillenmodel Ruth in Szene setzen! Irgendwann gelang es aber Michaela und Anna das Shooting zu beenden und den Vierer auf Kurs zu bringen. Gut auf Kurs lag schon „Confusio“ mit Carola, Theresa, Fabio und Sebastian. Mittlerweile hatte sich auch der „Viertakter“ an die Spitze des Feldes gesetzt. Das Boot lief gut, lediglich Uwe bemängelte die fehlenden Getränkehalter und das nicht vorhanden Kreischen der Rollschienen. Wie sollte man das Boot künftig - nur am Rollschienengeräusch - von andern Booten unterscheiden können, so lautlos, wie es dahin glitt? 

 

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Heiner ließ in Schweich ein bilderbuchmäßiges „Puller- und Nikotin-Anlegen“ exerzieren. Da der Rest des Feldes aber doch nicht in den Biergarten wollte, verständigte man sich darauf, einfach weiter zu rudern. Das war aber gar nicht so einfach, denn die Motorbootfreunde in Schweich erwiesen sich als die erwartet autistischen und unsportlichen Zeitgenossen. Frei nach dem Motto, „zeig mir was Du fährst und ich kenne Deinen IQ ....“ Vor allem kurz vor dem Anlegen in Riol wurde die Belästigung durch die Motorboote und Jetski teilweise übel. Dennoch gelang allen Booten das Anlegemanöver in Riol auch mit dem noch teilweise unvertrauten Kommando „Riemen/Skulls lang“.

   
Unter den kritischen Augen von Eva wurde das nun das Buffet aufgebaut – und tatsächlich es fehlte an nichts – im Gegenteil! Nach dieser gelungenen „Generalprobe“ der Tageswanderfahrt hoffen wir natürlich auf viele neue Teilnehmer bei der nächsten Pfingst-Wanderfahrt, die dann über 3 Tage geht. Nun wurden die Boote abgeriggert und auf den Hänger geladen, den Klaus dankenswerterweise aus Trier mit seinem Bus angefahren hatte. Das ausgeklügelte Mitfahr-System bewährte sich auch und alle gelangten zur RGT. Der Tag endete mit einer Dankesrede von Rolf und den bewährten, motivationssteigernden Kaltgetränken.

Bericht: Uwe
Bilder: Rado

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